Mentoring in der Trainerausbildung

Durch das Mentoring, seit 2014 in der APO verankert, soll einem noch nicht so erfahrenen oder angehenden Trainer, im Folgenden lernender Trainer genannt - ein erfahrener, qualifizierter Ausbilder (Mentor) als Ansprechpartner, Begleiter und Vorbild zur Seite stehen. Der Mentor ermöglicht dem lernenden Trainer einen Einblick in seine Arbeit mit Schülern und lässt ihn an seinem Ausbilderalltag teilhaben. Für den lernenden Trainer ist vor allen Dingen die Übertragbarkeit auf seinen Alltag als Ausbilder wichtig. Der Mentor gibt zum Beispiel Anregungen und Ideen zur Unterrichtsmethodik weiter. Ziel des Mentoring ist die praxisnahe Vorbereitung und die Begleitung der Trainerqualifizierung.

Wann ist Mentoring sinnvoll?
Das Mentoring kann zum einen als Vorbereitung auf eine Trainerprüfung genutzt werden. Zum anderen können Trainer das Mentoring als Fort- und Weiterbildung zur Verbesserung ihrer Ausbilderfähigkeiten einsetzen. Darüber hinaus ist seit diesem Jahr das Mentoring im Rahmen der Fortbildungslehreinheiten zur Verlängerung der DOSB-Trainerlizenz anerkannt. 5 Lehreinheiten Mentoring sind zudem Pflicht für die Trainer-B-Qualifikation.

Wie läuft das Mentoring ab?
Ansprechpartner für das Mentoring-Programm sind die Landespferdesportverbände. Diese führen Listen mit Kontaktdaten und entsprechenden Profilen (Zielgruppen, zeitlicher Rahmen, Besonderheiten) aller Mentoren. Der lernende Trainer sucht sich seinen Mentor aus und vereinbart mit diesem einen Termin. Entweder fährt der lernende Trainer zum Mentor und hospitiert diesem bei dessen Trainingseinheiten .Oder – was seltener der Fall ist – der Mentor besucht den lernenden Trainer und begleitet diesen beim Unterricht. Vor dem Mentoring sind die angestrebten Ziele der Unterrichtsstunde zu besprechen.

Mentoren des Pferdesportverbandes Baden-Württemberg
Die Liste der Mentoren können Sie bei Frau Rometsch anfordern: rometsch@pferdesport-bw.de

Dokumentation des Mentorings

Mentoring_Dokumentation.doc (34,3 kB)
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