Dressur. Springen. Geländeritt. Um in der Vielseitigkeit zu bestehen, müssen die Mehrkämpfer des Pferdesports sowohl auf dem Viereck, als auch im Cross und im Parcours ihr Handwerk beherrschen.
Die Basis des Erfolgs jedoch ist das gegenseitige Vertrauen zwischen Reiter und Pferd.

Bis heute wird die Vielseitigkeit auch als die "Krone der Reiterei" bezeichnet. Aus den militärischen Geländeritten, wie sie um die Jahrhundertwende populär waren, entwickelten sich allmählich Querfeldeinprüfungen und wurden später zu Vielseitigkeitsprüfungen mit Dressur, Geländeritt und Springen.

Die Dressur wird einzeln geritten und ist stets der Auftakt einer Vielseitigkeitsprüfung. Traditionell ist die zweite Teilprüfung der Geländeritt über eine mit Naturhindernissen verschiedener Art ausgestattete Querfeldeinstrecke (Q-Strecke, Cross Country Course). Der Geländeritt ist in einer vorgegebenen Zeit zu absolvieren, das Überschreiten dieses wird mit Strafpunkten geahndet. Das Parcoursspringen, dem in der Regel eine Verfassungsprüfung vorangeht, entspricht den Regeln der Spezialdisziplin Springen. Sieger ist am Ende derjenige Teilnehmer mit der geringsten Strafpunktzahl.

Quelle: FN

Sichtungsweg zur Deutschen Jugendmeisterschaft

14.-17.04.2017    Radolfzell/Gut Weiherhof (BWM) - Pflichtstart für alle DJM-Kandidaten

Die Nominierung zur Deutschen Meisterschaft hängt von der Beteiligung an den Lehrgängen, der Leistung bei der BWM und der weiteren Saisonleistung ab. Das alleinige Vorliegen des geforderten Qualifikationsergebnisses ist nicht mehr ausreichend.

09.-11.06.2017    Kreuth (DJM)

Sichtungsweg zur Goldenen Schärpe Großpferde am 30.6.-2.7.2017 in Westerstede/WES

Sichtungsturniere:
Linkenheim 01./02.04.2017
Kirchberg 22./23.04.2017
Tübingen-Lustnau 03.-05.06.2017

Danach erfolgt die Einladung der potentiellen Reiter zu einem Sichtungslehrgang (Termin steht noch nicht fest).

Die Nominierung der Reiter für die Goldene Schärpe erfolgt nach dem Sichtungslehrgang.

 


News

Baden-Württembergische Meisterschaften der Junioren und Jungen Reiter

von Miriam Abel

Am Osterwochenende wurden die ersten Landesmeister für 2017 auf dem Gut Weiherhof wurden die Meisterschaften der Junioren und Jungen Reiter ausgetragen. Bei den Junioren sicherte sich Sophia Huhn auf Charly den Meistertitel vor Helen Hoffmann auf Carmina und Sarah Nathalie Schneider auf Incasco.

Bei den Jungen Reitern heißt der neue Landesmeister Kai Ruggaber auf Carnamoyle. Silber und Bronze ging an die gleichen Reiter wie im Vorjahr: Silber für Maria Wagner mit Pommard du Clos und Bronze für Kaya Biesinger mit Lintao.

Herzlichen Glückwunsch.

Brüssau, Zantop, Jung, Etzel und Westerich im Bundeskader

von Miriam Abel

Das DOKR hat die Kaderlisten der Vielseitigkeitsreiter für 2017 aktualisiert. Weiterhin Mitglied des Championatskaders ist Michael Jung (Horb). Neu im B-Kader (perspektivisch) sind Felix Etzel (Ilsfeld) und Falk-Filip-Finn Westerich (Ruppertshofen). Im Bundeskader der Junioren ist Emma Brüssau (Schriesheim) und nun bei den Jungen Reitern Johanna Zantop (Weilheim).

Michael Jung zum "Reitmeister" ernannt

von Miriam Abel

Mit stehendem Applaus feierte das Stuttgarter Publikum „seinen“ Michael Jung, der bei den German Master mit dem Ehrentitel „Reitmeister“ ausgezeichnet wurde.

Michael Jung heißt nicht nur so, der 34-jährige Olympiasieger von London und Rio ist auch der bei weitem jüngste Ausbilder und Reiter, dem die hohe Ehre zuteil wird. Die Begeisterung fürs Pferd und die Reiterei wurde Jung bereits durch seine Familie in die Wiege gelegt. Schon im Grundschulalter war klar, dass der Pferdesport für ihn nicht nur Beruf, sondern auch Berufung ist. Bereits 2003 wurde ihm in Stuttgart das Goldene Reitabzeichen für seine Leistungen in Dressur und Springen verliehen, im selben Jahr legte er die Prüfung zum Pferdewirt ab. Fünf Jahre später wurde er Pferdewirtschaftsmeister und trat danach zu einer beispiellose Erfolgsserie im Spitzensport an: Bronze bei den EM in Fontainebleau (2009), Gold bei den WM in Lexington/USA (2010), Doppel-Gold bei den EM in Luhmühlen (2011), Doppel-Gold bei den Olympischen Spielen in London (2012), Doppel-Gold bei den EM in Malmö (2013), Mannschafts-Gold und Einzel-Silber bei den WM in Caen (2014), Doppel-Gold bei den EM in Blair Castle (2015) und in diesem Jahr Einzel-Gold und Mannschaftssilber bei den Olympischen Spielen in Rio, dazu der Gewinn des Grand-Slam für die Siege in den CCI4* Burghley, Lexington und Badminton in Folge.

Der Titel Reitmeister wird auf Vorschlag der FN oder einer ihrer Mitgliedsverbände für herausragende Leistungen im Sattel, langjährige herausragende Ergebnisse als Ausbilder von Spitzenreitern und -pferden sowie nachahmenswertes Engagement für den Reitsport verliehen.

Mannschaftsgold für Brüssau und Zantop bei der EM

von Miriam Abel

Die deutsche Juniorenmannschaft hat bei den Vielseitigkeitseuropameisterschaften in Montelibretti in Italien erfolgreich den Titel verteidigt und mit 126,6 Minuspunkten die Goldmedaille vor Frankreich (131,3) und Großbritannien (143,5) gewonnen. Für Baden-Württemberg waren dabei: Emma Brüssau (RFPZV Großsachen) auf Donnerstag und Johanna Zantop (RFV Weilheim) mit FBW Santanas Boy.

In der Einzelwertung verpasste Emma Brüssau (RFPZV Großsachen) auf Donnerstag nur knapp Platz auf dem Treppchen und wurde Vierte. Johanna Zantop (RFV Weilheim) mit FBW Santanas Boy belegte den 10. Platz.

Herzlichen Glückwunsch.

Brüssau und Zantop auf der EM Longlist

von Miriam Abel

Im Anschluss an das internationale Vielseitigkeitsturnier im niederländischen Helvoirt hat die AG Nachwuchs des Vielseitigkeitsausschusses des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) die Longlist für die Europameisterschaften der Junioren und Jungen Reiter in Montelibretti (22. bis 25. September) aufgestellt. Nominiert wurden aus Baden-Württemberg Emma Brüssau (Schriesheim) mit Dark Desire GS und Donnerstag und Johanna Zantop (Weilheim) mit FBW Santana’s Boy. Beide sind Mitglied im Bundeskader der Junioren.


Bildergalerie Vielseitigkeit

Λ